Diese Plattitüde begegnet uns immer wieder, seit dem wir vor zwei Jahren unsere erste Logopädische Praxis gegründet haben. Sie ist Ausdruck des Umstandes, dass wenige evaluierte Standards zahlreichen Therapieverfahren, Fortbildungen und Materialien gegenüberstehen.

Die Frage, die uns in diesem Zusammenhang umtreibt, ist: Welche Strukturen können wir für unser Team schaffen, um einheitliche und richtig gute Qualität für unsere Patienten anzubieten?

Unser Fokus hierbei liegt aktuell auf den folgenden drei Aspekten:

1. Fachlichkeit: Die Voraussetzung für jedwede Diskussion und Anstrengung in Richtung Qualität ist ein logopädisches, ergotherapeutisches und/oder physiotherapeutisches Team mit einer ausgeprägten fachlichen Wissensbasis. Die Relevanz von regelmäßigen Fortbildungen, Fallbesprechungen und Hospitationen durch die fachlichen Leiter sowie einheitliche Diagnostiken ist hierbei augenscheinlich.

2. Interdisziplinarität: Ein Team, dass im Austausch mit anderen medizinischen Dienstleitern einen Mehrwert für alle Beteiligten leisten kann, wird auch aktiv in die Diskussion von anderen Behandlungsentscheidungen einbezogen werden. Dieser Austausch schafft Verständnis für die gesamte Breite der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Betreuung und führt zu einem besseren Gesamtergebnis.

3. Effektivität: Dies ist das harte Kriterium zum Messen der Ergebnisse einer therapeutischen Behandlung. Hierzu lohnt es sich, prüfbare Ziele zu vereinbaren, Patienten für das aktive Üben zwischen zwei Therapieeinheiten zu motivieren und Angehörige in die Begleitung des therapeutischen Prozesses einzubinden.

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