Gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule fördern wir junge Talente…

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Mit dem Deutschlandstipendium werden künftige Akteurinnen und Akteure in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, der Erziehung und Bildung, im Gesundheits- und Pflegemanagement sowie in der Physio-/Ergotherapie – talentierte und sozial engagierte Studierende gefördert, die bereits besondere persönliche Leistungen gemeistert haben.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein einkommensunabhängige Fördergeld, damit sie sich erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren können.

Die Förderung teilen sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie private Stifterinnen und Stifter. Der Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Neue Medien in der Heilmitteltherapie – Workshop in Rostock

Neue Medien in der Heilmitteltherapie beschäftigen uns, seit dem wir die erste logopädische Praxis betreiben.

Der Einfluss der technischen Möglichkeiten ist vielschichtig und wir haben diesen in der Europäischen Fachhochschule in Rostock mit Studenten der #Physiotherapie #Ergotherapie und #Logopädie diskutiert. Wir haben dabei einen breiten Überblick in den folgenden drei Bereichen gegeben:
– Praxen der Zukunft
– Therapeutische Apps
– Teletherapie

Wie sehen die Gesundheitsnetzwerke der Zukunft aus…

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… und welche Rolle spielen digitale Medien in der Versorgung erkrankter Menschen.

Das wird heute und morgen auf dem Kongress der @gesundheitsnetzwerker diskutiert. Junge Startups treffen hier auf etablierte Gesundheitsanbieter, Kostenträger diskutieren mit Leistungsanbietern.

Für uns steht das Thema #dieonlinetherapeuten im Fokus und die Frage, wie sich das veränderte Fernbehandlungsverbot für Ärzte auf die Heilmitteltherapie auswirken wird. Die Antwort darauf wird wohl noch etwas auf sich warten lassen, aber die Gedanken kreisen rund um diese unternehmerische Chance.

Der letzte Tag unserer Praxis in Berlin Hermsdorf…

… in ihrem bisherigen Dasein ist heute. Bereits morgen Früh werden die bisherige Fläche und die Erweiterungsfläche über einen Wanddurchbruch verbunden. Darüber hinaus geht es auch einigen anderen Wänden an den Kragen, so dass wir am Freitag drei der sechs Räume leer geräumt, den Tresen abgebaut und die Bilderrahmen und Türschilder gerettet haben.

Der Eingangsbereich sieht nun ganz leer aus, so dass die Bauarbeiten auf der Fläche der bestehenden Praxis beginnen können beginnen…

 

So sah die Praxis am Freitagnachmittag vor dem Umräumen aus:

 

Und so sah die Praxis am Freitagabend nach dem Umräumen aus:

 

Ein paar Eindrücke von unserem Nachmittag:

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Es gibt den Bodenbelag nicht mehr 🙈🙈🙈

Bodenbelag Behandlungsraum Auswahl Bodenbeläge Außenansicht Praxis mit Erweiterung
Praxiserweiterung läuft bisher ganz okay und wie bei jedem Bauprojekt gibt es gute und schlechte Nachrichten. Bisher liegen die Firmen im Zeitplan und am kommenden Montag erfolgt der Durchbruch zwischen der bestehenden und der dazukommenden Fläche.
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Fehlender Strom in einem der besprechenden Physiotherapie-Räume ist auszuhalten, aber der Umstand, dass es den Bodenbelag nicht mehr gibt, den wir in der Praxis liegen haben, hat uns heutebeschäftigt.
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Am Ende werden unsere „Reste“ für den Flur und Wartebereich ausreichen, in den neuen Behandlungsräumen wird es einen abweichenden, aber dafür sehr schönen und hellen Bodenbelag geben.

Physiotherapie darf nur auf ärztliche Verordnung abgegeben werden!

Das ist der gesetzliche Rahmen für therapeutische Praxen und jeder, sowohl Therapeuten als auch Patienten, kennt die Konsequenzen. Verordnungen müssen aus formalen Gründen geändert werden, Behandlungen werden verschoben, weil das Rezept noch nicht vorliegt und so weiter…

In einem Modellvorhaben wurden nun Behandlungsergebnisse verglichen, bei denen eine Gruppe entsprechend geltenden Rechts behandelt wurde. Die andere Patientengruppe durfte von einem Direktzugang, also einem Aufsuchen des Physiotherapeuten ohne vorherigen ärztlichen Termin, profitieren.

Die Ergebnisse sind spannend und für Beobachter der Gesundheitsbranche vermutlich keine Überraschung…

Den Link zum Beitrag gibt es hier:

https://www.waz.de/leben/studie-physiotherapie-macht-ohne-rezept-schneller-fit-id213694817.html

Heilmittelreport 2018…ein Kommentar

https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/heil-und-hilfsmittelreport/barmer-heil-hilfsmittel-report-2017-139728

Die Diskussion um die medizinische Notwendigkeit von Heilmitteltherapie müssen wir führen!

Der diesjährige Heilmittelreport der Barmer fokussiert sich auf steigende Ausgaben, denn:

– die Ausgaben für Heilmittel sind in den vergangenen Jahren um jährlich 3-5% gestiegen und 
– der Anteil der Ausgaben für Heilmittel an den gesamten Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung ist von 2,7% (2007) auf 3,0% (2015) angewachsen.

Im Ausblick auf die kommenden Jahre rechnen die Krankenkassen mit weiteren Kostensteigerungen, die aus besseren Vergütungssätzen resultieren werden. (Loslösung der verhandelbaren Vergütungssteigerung von der Grundlohnsummenentwicklung gem. GKV-Versorgungsstärkungsgesetz)

Nach dem Motto, „wenn die Preise steigen, kaufen wir einfach weniger“, werden daher bereits Fragen aufgeworfen, deren Untersuchung durchaus Veränderungen für Heilmittelerbringer mit sich bringen können…So werden zum Beispiel diskutiert:

1. warum je Versichertem in Bremen 50€ pro Jahr für Physiotherapie ausgegeben wird und in Berlin 82€ sowie
2. warum 26% der Frauen eine physiotherapeutische Behandlung erhalten und nur 17% der Männer?

Regionale und geschlechterspezifische Unterschiede werden nicht ausreichen, diese Differenzen zu begründen, so dass unmittelbar die Frage nach der medizinischen Notwendigkeit und die Forderung nach weitergehenden Untersuchungen aufgestellt wird.

Bekommen nun Frauen (bzw. Berliner) zu oft oder Männer (bzw. Bremer) zu wenig Physiotherapie? Die Interpretation dieser Ergebnisse dürfen wir nicht den Krankenkassen überlassen.

Jan Hollnecker

Wer heilt hat Recht! … Reicht das?

Diese Plattitüde begegnet uns immer wieder, seit dem wir vor zwei Jahren unsere erste Logopädische Praxis gegründet haben. Sie ist Ausdruck des Umstandes, dass wenige evaluierte Standards zahlreichen Therapieverfahren, Fortbildungen und Materialien gegenüberstehen.

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