Mit gesetzten Segeln voran: Workshop „Neue Medien in der Therapie“ in der EUFH Rostock

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Autorin: Christina Radusch

Mir gibt es immer einen Energieschub, die Meeresluft zu atmen. Für frischen Wind sollte auch in den Praxis gesorgt werden. Häufig sind Praxisabläufe oder Therapien eingefahren und neue Pläne eingestaubt. Digitale Unterstützungsmöglichkeiten wie therapeutische Apps oder Online-Therapien können dafür sorgen, den Staub wegzupusten!

Mein Chef Jan Hollnecker und ich besuchten vor 10 Tagen meine ehemalige Fachhochschule EUFH in der Hansestadt Rostock.
Nach der sonnigen Mittagspause am Stadthafen des Werft-Dreiecks haben wir uns mit Studenten aus den Fachbereichen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie sowie Dozenten in dem Workshop „Digitale Medien in der Therapie“ vor Ort über die aktuelle Situation bei uns im Therapiezentrum Theraphysia und zukünftige digitaler Möglichkeiten ausgetauscht.

Zu Beginn war ich etwas nervös, nun vorne aus einer anderen Perspektive im Kursraum vor den Teilnehmern zu sprechen, zumal die Vorbereitungen erst im Zug auf dem Weg in den Norden stürmische Böen annahmen.
Aber irgendwie wurde meine Aufregung vom Winde verweht, sodass ich mich mit Hilfe meines Chefs und der kleinen, lockeren Runde recht wohl gefühlt habe.

Im Gespräch wurde für mich deutlich, dass zu dem ganzen Thema eine gewisse Distanz herrschte oder nur wenig Erfahrungen diesbezüglich gesammelt wurden. Möglicherweise lag es daran, dass es zum einen in den meisten Praxis geringfügig etabliert ist und zum anderen die Studenten erst am Anfang ihres Studiums stehen.

Dennoch lag eine gewisse Neugierde und Befürwortung in der Luft, weil die Digitalisierung aufgrund des heutigen Zeitalters mehr Anklang finden wird und finden muss.
Damit eröffnen sich für uns Therapeuten, aber auch für Patienten, optimierte Praxisprozesse, zusätzliche Therapiemöglichkeiten, andere Perspektiven und mehr Flexibilität.

Aus meiner Sicht sollten alte Pfade verlassen und neue Wege erkundet werden, um mit dem Wind und nicht gegen ihn zu segeln. Dadurch steigt die Motivation und Zufriedenheit in unserem Praxisalltag.

Mir bereitet es bereits Freude und sorgt dafür, meine Segel zu hissen, weiter Kurs aufzunehmen und in Richtung neuer Ufer zu segeln.

 

Neues Langzeitprojekt in der Ergotherapie!

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Neulich viel uns im Team auf, dass der Warteraum in unserer Therapiepraxis für Logo- und Ergotherapie in Hellersdorf, noch etwas leer ist.
Daraus entstand die Idee für ein neues Langzeitprojekt. Dabei wird mit Kindern 1, eventuell auch 2 Nagelbilder hergestellt. Natürlich dient unser Praxismaskottchen, der T-Rappy, als Motivvorlage.
Hier schon mal ein Vorgeschmack, erstellt von unseren lieben Kollegen Julius Preißler. Wir freuen uns auf die Weiterführung und tatkräftige Unterstützung der Ergokinder. 😁

Unsere Therapeutischen Apps aud dem Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten

Der Stand ist aufgebaut... Gespräch über das Therapiematerial

Auf dem Symposium des Deutschen Bundesverbandes der akademischen Sprachtherapeuten (http://www.dbs-ev.de/symposium2018/) haben wir zwei Tage lang unsere Therapeutischen Apps vorgestellt.

Wir hatten zwei intensive Tage und sind dankbar für die interessanten Gespräche rund um unsere selbst gestalteten Bildkarten und Therapieapps.

In der kommenden Woche stellen wir alle Druckvorlagen online und freuen uns auf Feedback, wie ihr diese in der Therapie einsetzt…

Tabletbasierte Sprachtherapie bei Aphasie – funktioniert das?

Gründerin beim Vortrag

Diese Frage haben die beiden Gründerinnen von Neolexon in einer Studie untersucht. Die ersten Ergebnissen haben die beiden heute auf dem dbs-Symposium vorgestellt.

Im Vordergrund stand die Evaluation der Handhabbarkeit der therapeutischen App Neolexon. Mit dieser haben Patienten eines teilstationären Therapiezentrums ergänzend zur Therapie zu Hause geübt, um den Spracherwerb bei Aphasie und/oder Sprachapraxie zu unterstützen.

Darüber hinaus konnten erste Hinweise. Auf die Wirksamkeit der App untersucht werden.

Die Ergebnisse stimmen zuversichtlich und belegen bereits, dass therapeutische Apps das Potenzial haben, um die Übungsfrequenz zwischen zwei Therapieeinheiten zu erhöhen und damit die Behandlungsergebnisse zu verbessern.