Gemeinsam im selben Boot sitzen.

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Dieses Zitat eines Teilnehmers der gestrigen Online-Teamsitzung trifft es auf den Punkt als Ansatz für den Umgang mit Patienten.

Im erfolgreichen Austausch konnten viele interessante Hinweise aus der Ergo und Logo hinsichtlich schwieriger Patienten und spezifische Fallbeispiele gesammelt werden.

Es wurde deutlich, dass besonders die Freude und der Spaß ein wichtiger Aspekt für die Motivation und Erfolge innerhalb der Therapie darstellt. Dabei sollten die Ziele angepasst und gemeinsam besprochen werden, um dem Patienten Erfolgserlebnisse ermöglichen und transparent arbeiten zu können.
Gerade für Kinder, die schon ein Störungsbewusstsein entwickelt haben, aber auch für Erwachsene, die womöglich sehr hohe Ziele an sich selbst haben, ist es wichtig, kleine Erfolge zu verdeutlichen.
Mit Einbezug der Interessen des Patienten kann Motivation und gute Mitarbeit geschaffen werden.

Mitunter spielen die Eltern oder Angehörige ebenso eine wichtige Rolle. Sie sollten im Elterngespräch darauf hingewiesen werden, wie wichtig Struktur und zeitliche Planung für den Patienten ist. Häufig werden Kinder damit gelockt, im Anschluss der Therapie, eine Belohnung zu erhalten. Das könnte den Termin auch negativ besetzen.
Den Eltern sollte deutlich gemacht werden, wozu die Therapie dient und wie wichtig ein positives Zusammenarbeiten ist. Denn wenn die Eltern schon keine „Lust“ haben zur Therapie zu kommen, kann es sich schnell auf das Kind übertragen.

Ganz individuell auf entsprechende Fälle abgewogen, können manchmal Pausen oder ein Therapeutenwechsel bei Stagnation von Behandlungsfortschritten oder sehr langer Therapiedauer neue Möglichkeiten eröffnen.

Wie denkt ihr über Therapiepausen trotz befindlichen Regelfall oder sehr langer Therapiedauer ohne Unterbrechungen?

Ich bedanke mich schon jetzt für eure Kommentare und hoffe, ihr seid in zwei Wochen am 01.10.18 ab 18:30 (wieder) mit dabei. 🙂 Es geht auch ganz bequem via Smartphone.

Danke liebe Anja für deine ergotherapeutische Unterstützung.

Fachlicher Austausch zwischen Luxemburg und Berlin

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Dank unserer Kollegin aus Luxemburg konnten wir Einblicke und Wissenswertes über die Arbeit mit dem PECS-Trainingsprogramm erfahren! Vielen herzlichen Dank dafür!

PECS wird für Menschen eingesetzt, die große Einschränkung in ihrer Kommunikation oder gar keine Kommunikation zeigen. Mit Hilfe von Bildern (Piktogrammen) lernen die Patienten, eigene Bedürfnisse eigenständig initiiert auszudrücken.

Das Trainingsprogramm beinhaltet 6 einander aufbauende Phasen, wobei der Einstieg entsprechend der Entwicklung des Patienten unterschiedlich gewählt werden kann.
Schlüssel des Konzepts ist der „Trigger“ oder „Verstärker“, welches z.B. ein Realgegenstand wie das liebste Spielzeug sein kann. Das Kind sollte dieses Trigger sehr gern haben.

Der Trainingsbeginn zielt ab, dass der Patient nach Aufforderung des Therapeuten die Bildkarte überreicht und dafür den Realgegenstand erhält. Am Schluss des Programms lernt das Kind ganze Sätze zu bilden und spontan zu kommentieren.

Der Erfolg stellt sich ein, wenn der Transfer in den häuslichen Alltag und im Kindergarten bzw. in der Schule ermöglicht ist.

Mehr darüber findet ihr auch unter: https://www.pecs-germany.com/picture-exchange-communicatio…/.

Es war ein wirklich interessanter Austausch und alle Teilnehmer haben sehr viel für die Behandlungen mitnehmen können.

Am 17.09.18 findet schon die nächste Online-Teamsitzung statt.
Wir freuen uns auf weitere neue Gesichter! Bis bald!

Eine schöne Restwoche

Gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule fördern wir junge Talente…

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Mit dem Deutschlandstipendium werden künftige Akteurinnen und Akteure in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit, der Erziehung und Bildung, im Gesundheits- und Pflegemanagement sowie in der Physio-/Ergotherapie – talentierte und sozial engagierte Studierende gefördert, die bereits besondere persönliche Leistungen gemeistert haben.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein einkommensunabhängige Fördergeld, damit sie sich erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren können.

Die Förderung teilen sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie private Stifterinnen und Stifter. Der Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt, ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Geringe Motivation – Wer kennt es nicht in der Ferienzeit?

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Am 7.August fand wieder unsere Online-Teamsitzung statt, in der unter anderem über die häufig geringe Möglichkeit des interdisziplinären Austauschs und ä interessante Fälle gesprochen wurden. 

Sollte man älteren Patienten (>80J.) mit einer Recurrensparese ungeklärter Ursache, wobei psychische Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen, dazu raten, operative Eingriffe vornehmen zu lassen? Was meint ihr?

Passend zur Zeichnung wurde sich außerdem über unmotivierte Patienten ausgetauscht. Jeder Therapeut kennt es, besonders in der Ferienzeit, wenn die Kinder lieber draußen spielen oder am See platschen möchten, statt in der Behandlung zu üben.
Generell kommt es vor, dass Patienten, insbesondere Erwachsene, therapiemüde werden oder unmotiviert sind.
Habt ihr Ideen, wie man damit umgehen kann?

Wir freuen uns über eure Hinweise und Kommentare!

PS: Die nächste Online-Teamsitzung findet am 20.08.2018 um 18:30-20:00 statt.

Wir laden euch herzlich ein. Per E-Mail unter info@theraphysia.de könnt ihr euch anmelden. 

Mit gesetzten Segeln voran: Workshop „Neue Medien in der Therapie“ in der EUFH Rostock

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Autorin: Christina Radusch

Mir gibt es immer einen Energieschub, die Meeresluft zu atmen. Für frischen Wind sollte auch in den Praxis gesorgt werden. Häufig sind Praxisabläufe oder Therapien eingefahren und neue Pläne eingestaubt. Digitale Unterstützungsmöglichkeiten wie therapeutische Apps oder Online-Therapien können dafür sorgen, den Staub wegzupusten!

Mein Chef Jan Hollnecker und ich besuchten vor 10 Tagen meine ehemalige Fachhochschule EUFH in der Hansestadt Rostock.
Nach der sonnigen Mittagspause am Stadthafen des Werft-Dreiecks haben wir uns mit Studenten aus den Fachbereichen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie sowie Dozenten in dem Workshop „Digitale Medien in der Therapie“ vor Ort über die aktuelle Situation bei uns im Therapiezentrum Theraphysia und zukünftige digitaler Möglichkeiten ausgetauscht.

Zu Beginn war ich etwas nervös, nun vorne aus einer anderen Perspektive im Kursraum vor den Teilnehmern zu sprechen, zumal die Vorbereitungen erst im Zug auf dem Weg in den Norden stürmische Böen annahmen.
Aber irgendwie wurde meine Aufregung vom Winde verweht, sodass ich mich mit Hilfe meines Chefs und der kleinen, lockeren Runde recht wohl gefühlt habe.

Im Gespräch wurde für mich deutlich, dass zu dem ganzen Thema eine gewisse Distanz herrschte oder nur wenig Erfahrungen diesbezüglich gesammelt wurden. Möglicherweise lag es daran, dass es zum einen in den meisten Praxis geringfügig etabliert ist und zum anderen die Studenten erst am Anfang ihres Studiums stehen.

Dennoch lag eine gewisse Neugierde und Befürwortung in der Luft, weil die Digitalisierung aufgrund des heutigen Zeitalters mehr Anklang finden wird und finden muss.
Damit eröffnen sich für uns Therapeuten, aber auch für Patienten, optimierte Praxisprozesse, zusätzliche Therapiemöglichkeiten, andere Perspektiven und mehr Flexibilität.

Aus meiner Sicht sollten alte Pfade verlassen und neue Wege erkundet werden, um mit dem Wind und nicht gegen ihn zu segeln. Dadurch steigt die Motivation und Zufriedenheit in unserem Praxisalltag.

Mir bereitet es bereits Freude und sorgt dafür, meine Segel zu hissen, weiter Kurs aufzunehmen und in Richtung neuer Ufer zu segeln.

 

Neue Medien in der Heilmitteltherapie – Workshop in Rostock

Neue Medien in der Heilmitteltherapie beschäftigen uns, seit dem wir die erste logopädische Praxis betreiben.

Der Einfluss der technischen Möglichkeiten ist vielschichtig und wir haben diesen in der Europäischen Fachhochschule in Rostock mit Studenten der #Physiotherapie #Ergotherapie und #Logopädie diskutiert. Wir haben dabei einen breiten Überblick in den folgenden drei Bereichen gegeben:
– Praxen der Zukunft
– Therapeutische Apps
– Teletherapie

2. Drehtag zum Onlinekurs Fußgymnastik für Kinder

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Gymnastik für Kinder mit Plattfüßen ist eines unserer ersten Projekte im Rahmen von DieOnlineTherapeuten und heute fand der zweite Drehtag in Berlin Hermsdorf statt.

Neben Übungen, die Eltern mit Ihren Kindern zu Hause durchführen können, gibt es auch ein paar nützliche Informationen rund um die Anatomie und Entwicklung der kleinen Füße.

Fußgymnastik für Kinder – bald auch online

Krankengymnastische Übungen sollen bei Kindern mit Plattfüßen für ein stabiles Fundament der weiteren körperlichen Entwicklung sorgen.

Die altersgerechte physiologische und motorische Entwicklung von Kinderfüßen kann durch ein gezieltes Training der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur unterstützt werden. In Ergänzung zu den Gruppentherapien, die unsere beiden Physiotherapeutinnen Nina und Claudia im Therapiezentrum anbieten, haben wir uns heute an die Erstellung eines Onlinekurses zu diesem Thema gemacht.

Wir sind euphorisch und teilen hier ein paar Eindrücke unseres Tages…

SPANNENDER AUSTAUSCH IN DER ONLINE-TEAMSITZUNG

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Die erfolgreichen Gespräche vergangenen Montag via Videokonferenz konnten unter anderem offene Fragen der Berufseinsteiger in der Prüfungsphase klären. Ein besonders wichtiger Aspekt nahm das das Thema „Schlucken bei geblockter Trachealkanüle“ ein, weil es kontrovers diskutiert wird und wir Logopäden häufig in der Pflege oder im häuslichen Umfeld eine falsche Handhabung beobachten.

Wir haben uns sehr über die regen Fragen und den interessanten Austausch gefreut und geben euch nun einen Einblick der verschiedensten Themen, die zur Diskussion standen.

Zum Störungsbild „Poltern“ zählten die Teilnehmer unterschiedliche Behandlungsschwerpunkte von den teilnehmenden Therapeuten beschrieben. Die Frage über den Unterschied der Therapiemethodik bei verschiedenen organischen und funktionellen Dysphonien wurde zum Thema „Stimme“ gestellt. Es folgte eine aufschlussreiche Erläuterung der Ableitung eines Therapieschwerpunktes anhand des Logogenmodells.
Außerdem konnte die Frage, warum ein Patient mit Trachealkanüle unter Blockung nicht oralisiert werden sollte, geklärt werden.
Einzug im Gespräch fanden zudem praxisbezogene Anwendungsbeispiele der unterschiedlichen Therapiemethoden innerhalb der Behandlung unterschiedlicher Störungsbilder.

Wir sind schon jetzt auf die nächste Online-Teamsitzung am Montag, den 16.07.2018, um 18:30 Uhr gespannt!

Wenn auch eure Neugierde geweckt wurde und ihr Interesse habt, meldet euch gerne unter info@theraphysia.de an.

Wir freuen uns auf euch!!

Anika und Christina
Theraphysia

Willkommen zu unserer allerersten Online-Teamsitzung an diesem Montag um 17:00 Uhr…

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…wer die Chance noch nutzt und an diesem tollen kleinen Projekt von Anika und Christina teilnehmen möchte, muss nur eine Email an info@theraphysia.de senden.

Wir nehmen den fachlichen Austausch in unserem Team sehr ernst und sind gespannt auf Möglichkeit, mit regelmäßigen Online-Teamsitzungen über unseren bescheidenen Tellerrand hinweg zu schauen.

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