Praxiserweiterung in Berlin Hermsdorf

Wir erweitern unsere Praxis und verbessern die räumlichen Voraussetzungen für unsere interdisziplinären Behandlungsangebote…
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… In unserem Bestreben, interdisziplinäre Therapie für groß und klein anzubieten, haben wir in den vergangenen beiden Jahren viel gelernt. Um das Gelernte in unseren Alltag einzubinden und die räumlichen Voraussetzungen entsprechend anzupassen, hatten wir zuletzt die Raumaufteilung in unserem Therapiezentrum am Standort Hellersdorf verändert.
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Nur wenige Monate später werden wir uns nun auch in Berlin Hermsdorf erweitern und in zusätzlichen Räumen und mit mehr Platz weiter durchstarten.
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Im Fokus steht die Vergrößerung unseres Raumes für die Krankengymnastik, die Erweiterung um jeweils einen zusätzlichen Raum für die Physiotherapie und die Logopädie sowie die Veränderung des Anmeldetresens sowie der Mitarbeiterküche.
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Unsere beiden Teamleiter, Janine und Christian, freuen sich auf jeden Fall riesig.

THERAPHYSIA-Nachrichten 01/2018

LINK ZUM PDF-DOWNLOADTHERAPHYSIA-Nachrichten 01/2018

Mit großer Freude veröffentlichen wir heute die ersten THERAPHYSIA-Nachrichten dieses Jahres (und gleichzeitig in unserer Unternehmensgeschichte). Dieser Newsletter wird ab sofort monatlich erscheinen und mit Neuigkeiten, Informationen und nützlichen Hinweisen in unseren Praxen ausliegen.

Ein ganz herzlicher Dank geht an Christian und Johannes für die Beschreibung und Visualisierung der Übungen sowie an Toni von Servusgrafik in Berlin für die Gestaltung.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Heilmittelreport 2018…ein Kommentar

https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/heil-und-hilfsmittelreport/barmer-heil-hilfsmittel-report-2017-139728

Die Diskussion um die medizinische Notwendigkeit von Heilmitteltherapie müssen wir führen!

Der diesjährige Heilmittelreport der Barmer fokussiert sich auf steigende Ausgaben, denn:

– die Ausgaben für Heilmittel sind in den vergangenen Jahren um jährlich 3-5% gestiegen und 
– der Anteil der Ausgaben für Heilmittel an den gesamten Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung ist von 2,7% (2007) auf 3,0% (2015) angewachsen.

Im Ausblick auf die kommenden Jahre rechnen die Krankenkassen mit weiteren Kostensteigerungen, die aus besseren Vergütungssätzen resultieren werden. (Loslösung der verhandelbaren Vergütungssteigerung von der Grundlohnsummenentwicklung gem. GKV-Versorgungsstärkungsgesetz)

Nach dem Motto, „wenn die Preise steigen, kaufen wir einfach weniger“, werden daher bereits Fragen aufgeworfen, deren Untersuchung durchaus Veränderungen für Heilmittelerbringer mit sich bringen können…So werden zum Beispiel diskutiert:

1. warum je Versichertem in Bremen 50€ pro Jahr für Physiotherapie ausgegeben wird und in Berlin 82€ sowie
2. warum 26% der Frauen eine physiotherapeutische Behandlung erhalten und nur 17% der Männer?

Regionale und geschlechterspezifische Unterschiede werden nicht ausreichen, diese Differenzen zu begründen, so dass unmittelbar die Frage nach der medizinischen Notwendigkeit und die Forderung nach weitergehenden Untersuchungen aufgestellt wird.

Bekommen nun Frauen (bzw. Berliner) zu oft oder Männer (bzw. Bremer) zu wenig Physiotherapie? Die Interpretation dieser Ergebnisse dürfen wir nicht den Krankenkassen überlassen.

Jan Hollnecker

Dankeschön!

Wow…dieses selbstgestaltete Kunstwerk haben wir als Dankeschön von einer Kindertagesstätte in unserer Nähe bekommen. Hier hatten wir zuletzt eine Fortbildung für Erzieher und Erzieherinnen durchgeführt, in der wir die sprachliche und motorische Entwicklung von kleinen Kindern vorgestellt hatten.

Vielen Dank an Anika und Frederike für das Engagement 👏🏻

Selbstgestaltetes Geschenk von der Kindertagesstätte

Selbstgestaltetes Geschenk von der Kindertagesstätte

Unsere Therapeutische Leitung Anika Lubitz beim Vortrag

Unsere Therapeutische Leitung Anika Lubitz beim Vortrag

Ausschnitt aus dem Vortrag zur sprachlichen und motorischen Entwicklung von Kindern

Ausschnitt aus dem Vortrag zur sprachlichen und motorischen Entwicklung von Kindern

Unser Jahr 2017 im Video

https://www.facebook.com/THERAPHYSIA/videos/1981023762221052/

Wir haben eine Weile gebraucht, um zu realisieren, was wir in 2017 alles auf die Beine gestellt haben.

Nach der Gründung im Sommer 2015 durften wir im vergangenen Jahr mehr als 33000 einzelne Behandlungstermine durchführen. In diesen Terminen konnten wir junge Menschen unterstützen, sich für ihr Leben zu wappnen, wir konnten Erwachsenen helfen, nach Verletzungen wieder in den Beruf zurückzukehren und wir konnten schwer erkrankten oder älteren Menschen die Möglichkeit gegeben,trotz bestehender Defizite am alltäglichen Leben teilzuhaben.

Wir sind auf unsere Arbeit sehr stolz und sind mit viel Ehrgeiz in das neue Jahr gestartet.

„Physio meets Logo…“

Praktischer Teil unserer internen Fortbildung

Praktischer Teil unserer internen Fortbildung

Theoretischer Teil unserer internen Fortbildung

Theoretischer Teil unserer internen Fortbildung

…war unser therapeutisches Motto am Ende des vergangenen Jahres. Bei unserer interdisziplinären internen Fortbildung im Dezember ging es um das große Thema ATMUNG.

Dabei stand das Wahrnehmen und Aktivieren der Atemräume unter verschiedenster Dehnlagerungen und einzelne manuelle Techniken zur Entspannung der Atemhilfsmuskeln im Vordergrund.

Dieser Workshop hat das gegenseitige therapeutische Verständnis vertieft und die Überschneidung von Physiotherapie und Logopädie besonders im Bereich Atmung verdeutlicht.

Außerdem hat es jede Menge Spaß gemacht und wir danken unserer Nina für die Vorbereitung und Durchführung dieser spannenden Fortbildung!

Rehabilitation von neuropsychologischen Störungen

war das Thema beim Curriculum der BSA (http://www.schlaganfallallianz.de) am 22.9.2017, an dem unsere Therapeutinnen aus dem Jüdischen Krankenhaus Berlin teilnehmen durften. Inhaltlich ging es um Anpassungsstörungen, Copingstrategien beim Schlaganfall, Differentialdiagnostik Demenz und einer sehr eindrucksvollen Dokumentation.

Einen besonderen Eindruck hat der Block über die Copingstrategien hinterlassen. Während des Vortrages bekamen wir die Möglichkeit verschiedene Störungen und deren Symptomatik zu wiederholen, als auch deren Problematiken zu durchleuchten.

Folgende Störungen wurden aufgegriffen: Aufmerksamkeit, Neglect, Anpassungsstörung, Aphasie, Exekutivfunktionen und Gedächtnisleistungen. Aufmerksamkeitsstörungen treten bei 80-95% aller Fälle auf, Gedächtnisstörungen bei 50-65% aller Fälle und Anpassungsstörungen bei 25-55%.

Im letzten Block wurde eine ältere Dokumentation über das Leben nach dem Schlaganfall mit dem Titel „Wie die Liebe weiter lebt“ empfohlen, bei dem zwei betroffene Familien begleitet wurden. Eine weitere Empfehlung zu diesem Themenkomplex ist der filmische Beitrag „Mit dem Rollstuhl um die Welt“.

Kontrollverlust, Angst, Scham, Vermeidung – Stottern ist mehr, als man sieht und hört!

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Am Wochenende besuchte unsere Sprachtherapeutin Patricia die Fortbildung „Stottermodifikation bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ nach dem Konzept der Bonner Stottertherapie bei Holger Prüß in Bonn. Neben dem präzisen Erlernen des weichen Stimmeinsatzes als Stotterkontrolltechnik rückte vor allem auch die Wichtigkeit des Abbaus von Angst und Vermeidung in den Fokus der Therapie. Ein gelassener und selbstbewusster Umgang mit dem Stottern ist mindestens genau so wichtig wie das Erlernen einer Sprechtechnik und der Transfer derer in den Alltag.

Ausbau unseres neurologischen Behandlungsspektrums im Therapiezentrum im Spree Center Hellersdorf

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Wir freuen uns sehr, unserer Physiotherapeutin Nina zu ihrer bestandenen PNF-Fortbildung gratulieren zu können. PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.Was bedeutet das? Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.

PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

 

 

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